Donnerstag, 12. Juni 2008

Dimensionen des Pluralismus: William E. Connolly im Interview

To me, pluralism includes several dimensions.
First, a pluralistic society is not merely one with multiple interests. It is multidimensional, involving diversity in the domains of creed, sensual disposition, gender practice, household organization, ethnic identification, first language, and fundamental existential orientations. The activation of multidimensional pluralism helps to open up public arenas and to ventilate the internal life of numerous organizations.
[...]

Second, a pluralistic society is marked by recurrent tension between already existing diversity and new movements that press upon this or that established assumption about God, freedom, identity, legitimacy, rights, and the nation.
This torsion between the politics of pluralism and that of pluralization is constitutive.
[...]

Third, attention to the first two dimensions pressed me to come to terms with the need for a positive ‘ethos of engagement’ between diverse, interdependent constituencies. This is particularly pertinent to a world in which the secular separation between private and public is exaggerated and secular proceduralism is insufficient to itself.


In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Contemporary Political Theory findet sich ein momentan (bis Ende Juli) frei zugängliches und sehr lesenswertes Interview mit dem Politikwissenschaftler William E. Connolly: Agonism, Pluralism, and Contemporary Capitalism: An Interview with William E. Connolly

Donnerstag, 1. November 2007

Richard Neutras Kaufmann House, demnächst bei Christies zur Versteigerung

The Kaufmann House, a 1946 glass, steel and stone landmark built on the edge of this desert town by the architect Richard Neutra, has twice been at the vanguard of new movements in architecture — helping to shape postwar Modernism and later, as a result of a painstaking restoration in the mid-1990s, spurring a revived interest in mid-20th-century homes.

Demnächst wird Richard Neutras Meisterwerk in Palm Springs bei Christies versteigert wie die New York Times berichtet: A Landmark Modernist House Heads to Auction

Mittwoch, 13. Juni 2007

Richard Rorty, von der WELT am 8. Juni interviewt.

Als ich nach Teheran kam, war ich überrascht, dass einige meiner Texte ins Persische übersetzt worden waren und eine beträchtliche Leserschaft hatten. Ich war verblüfft, dass so betuliche Debatten, wie europäische und amerikanische Philosophen sie miteinander führen und an denen ich teilhabe, für iranische Studenten von Interesse sein sollten. Doch die Aufnahme, die mein Vortrag über "Demokratie und Philosophie" fand, machte deutlich, dass es in der Tat ein starkes Interesse an den von mir behandelten Themen gab. Als man mir dann erzählte, dass man in Teheran auch viel über Habermas diskutiere, schloss ich, dass die beste Erklärung für das Interesse an meinem Werk die Vision eines sozialdemokratischen Utopias sei, die ich mit Habermas teile.

In der WELT findet sich heute das letzte Interview, das mit Richard Rorty geführt wurde, abgedruckt.

Feist, in der New York Times

Die New York Times hat heute eine Review zu Feist, die ihr aktuelles Album “The Reminder” übrigens in Berlin schrieb, und liefert wunderbarerweise gleich ein Audio-Interview in mp3 mit.

Mittwoch, 14. März 2007

Freudvoll, im Radio

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Langen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt;
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.


Passend zum Frühling bringt der Deutschlandfunk Johann Wolfgang von Goethes "Freudvoll" im Lyrik-Kalender als Gedicht zum heutigen Tage.

Mittwoch, 7. März 2007

Nachrufe zu Jean Baudrillard

Anders als die meisten seiner Mitangeklagten ist Jean Baudrillard nie auf einen Lehrstuhl berufen worden, und mehr als andere französische Intellektuelle blieb Baudrillard, der sich bis zuletzt mit unzeitgemässen Betrachtungen auf den modernen Alltag einliess, eine Reizfigur für die Gebildeten unter seinen Verächtern.

In der Neuen Zürcher Zeitung gibt es heute einen ersten Nachruf auf Jean Baudrillard. Die anderen großen deutschsprachigen Feuilletons folgen dann vermitlich morgen: Der Schein der Wirklichkeit (von Jürgen Ritte).

In der New York Times gibt Patricia Cohen noch einmal eine Rückschau: Jean Baudrillard, 77, Critic and Theorist of Hyperreality, Dies.

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