divers

Freitag, 5. Juni 2009

Nomen est omen? Heute: Ein Tip

„Es war weder Selbstmord noch Mord, er starb, nachdem er sich selbst befriedigt hatte“, sagte [die Gerichtsmedizinerin] Porntip [...]

Was sollte man mit so einem Namen auch sonst vermuten...

Nachzulesen in der FAZ: Carradines Tod wohl „selbstverschuldeter Unfall

Dienstag, 17. Februar 2009

Neues aus der Molrattenforschung

Nacktmull lebt wegen stabiler Proteine bis zu 30 Jahre lang meldet Deutschlandradio Kultur in den Kulturnachrichten.

Dienstag, 20. Januar 2009

Graffiti in Brandenburg (Havel), erfolgreich bekämpft

Der Polizeiticker der Internetwache Brandenburg ist ein Quell nicht nur guter Unterhaltung sondern auch eines Gefühls tiefschürfender Sicherheit (vgl. auch hier). Beinahe stündlich werden grandiose Erfolge in der Verbrechensbekämpfung gemeldet. So heute aus Brandenburg an der Havel, wo den Beamten in der Ziegelstraße ein Schlag gegen das Graffiti-Unwesen gelang:

Auf Grund von Zeugenhinweisen, gelang es Polizeibeamten der Wache Brandenburg gestern Nachmittag ein 15-jähriges Mädchen zu stellen, das zuvor einen Pfeiler der Bushaltestelle in der Ziegelstraße mit Farbe beschmiert hatte.

Der Teenager hatte mit einem schwarzen Stift, Herzen und verschiedene Buchstaben auf den besagten Pfeiler aufgetragen und war dabei beobachtet worden. Die Beamten stellten den Stift sicher und fertigten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.
(Meldung der Internetwache)


Sechs Häuser von der Havel entfernt malt ein junges Mädchen in einer ruhigen Seitenstraße Herzchen, womöglich während des Wartens auf den Vorortbus, an einen Pfeiler, darunter vielleicht den Namen ihres Liebsten und schon schlägt der wuchtige Arm des Gesetzes mit Null-Toleranz und einer Anzeige wegen Sachbeschädigung zu und macht auch noch eine Pressemeldung daraus. Da bekommt die Wache Brandenburg von ihren Internetlesern sicher den Respekt, dem sie bei dem Mädchen garantiert eingebüßt hat.

Von den Tätern, die am Wochenende im Uckermark Center in Angermünde die Toilettenbrillen und ein Becken beschädigten, fehlt momentan dagegen gerade nicht jede Spur, denn die kaputten Brillen liegen ja vor, aber jede Ahnung hinsichtlich der Identität.

Mittwoch, 28. Juni 2006

Aus dem Leben einer Katze

Gerade entdeckt und daran erfreut: The Private Life of a Cat - ein putziger Film von Alexander Hammid aus dem Jahr 1944, damals gezeigt auf dem Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente. Es gibt ihn entweder bei archive.org oder verlinkt im Filmtagebuch.

Donnerstag, 11. Mai 2006

Was vom Plänterwald (Spreepark) übrig blieb...

..ist in diesem Flickr-Set, welches ich gerade entdeckt hab, ein bisschen dokumentiert.

Mittwoch, 29. März 2006

Pop-Rezension, mustergültig

Der Mann macht aus „homo ludens” einen unanständigen Ausdruck und könnte selbst eine Aufklärungsbroschüre für die gymnasiale Mittelstufe so vertonen, daß man beim Hören gar nicht mehr weiß, wohin mit den Ohren, Händen, Zungen und dem ganzen anderen Krempel, um den uns Bienen und Blumen beneiden.

Dietmar Dath hat gestern eine wahrhaft ausdrucksstarke Rezension zum neuen Album von Prince untergebracht. Sehr lesenswert: Fummle weiter, vollreifer Verführer!

Montag, 27. März 2006

Eisenhüttenstadt Weblog, frisch online

eisen.huettenstadt.de - ein Weblog zu Eisenhüttenstadt. seit heute online.

Samstag, 25. Februar 2006

Bibliophilatelie-Blog

Vermutlich bin ich statistisch gesehen noch 20 Jahre zu jung dafür, aber andererseits mag ich überflüssige Leidenschaften zu sehr, als dass ich die Hände von diesem zweckfreien Hobby lassen könnte.

Samstag, 20. August 2005

Ostpol/system overload-Review

Gerade entdeckt:
Eine kleine Besprechung des schönen, wilden "System Overload"-Albums vom Ostpol.

Freitag, 25. Februar 2005

OSTories - Hip Hop in Ostdeutschland

Rhythm of the Line - Internationales Graffiti & Hip Hop Film Festival in Berlin. 24. - 28. März im Eiszeitkino
--
Am Mittwoch hatte ich das Vergnügen, den Film OSTories von Damian Harper im ABB zu sehen, der in meinen Augen sehr empfehlenswert ist.
Der Protagonist schildert aus dem Off zu einer Montage von Amateuraufnahmen von eigenen Hip Hop-Parties aus den 1990ern, einer Stadtwanderung im Berlin von 2004 und einigen Impressionen aus Berlin und der Stadt Brandenburg seine Wahrnehmung der Entwicklung des Phänomen "Hip Hop" aus der Spätphase der DDR heraus bis in die 1990er.

Für alle, die in Ostdeutschland selbst an dieser Entwicklung beteiligt waren. Ein schöner Rückblick, der sich angenehm mit eigenen Erinnerungen an die Electric Beat Crew, Breakdancer auf ELF99, die ersten Sprühdosen (häufig: Sparvar) u.ä. mischt.
Was der Film bei mir deutlich gemacht hat, ist die Tatsache, wie sehr das doch alles zurückliegt.

Diese Form von Hip Hop ist in Deutschland abgeschlossen, wurde geglättet, rationalisiert, wurde vom Trend zur Marke. Der Film führt noch einmal zurück, in einen eigenartigen Zustand der Naivität - oder, wenn man will: "Unschuld" - in dem sich das Zeitphänomen "Hip Hop" in den Jahren 1988- ca. 1997 befand.

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